[Songtext zu „A altmodischer Hund“]
[Strophe 1]
I mag, wann du lachst, wann du ganz offen bist
Wann i 's schaff, dass a Zeit lang alles andere vergisst
I mag die Stunden allan, in an Wirtshaus am Meer
Wann i die Gschichtn vom oiden Fischer hör
Musik ausm Bauch, wo noch wirklich wer spielt
Die die schwärzesten Löcher mit Hoffnung füllt
An Abend mit Freind, wo in der Fruah dann um viertel Vier
Die ganze Welt besprochen is nach fünfzehn Bier
[Strophe 2]
Und wann i a Ziel hab, dann gib i ned auf
Obs was bringt oder net, kumm i erst nachher drauf
Und es entscheidet, wann i wirklich was wü
Net der Verstand, immer noch as Gfühl
Warst du für mi da und is es noch so lang her
Is klar, dass i immer hoitn wer
Und jeder Mensch is für mi zerst amoi ganz gleich
Wurst woher, egal ob schwarz oda weiß, arm oda reich
[Refrain]
I bin a altmodischer Hund
Die klansten Dinge können mi am meisten frein
Das Leben is so bunt, es miassn die Augn nur offen bleibn
I bin a altmodischer Hund, Leut, die nur plappern
Sich nachn Wind drahn, mag i net
I seh zum Jammern kan Grund
Wann was net schnell und anfoch geht
[Strophe 3]
I brauch kan Extra-Kick, nit die Nasn voll Schnee
Weil i gern mit an Fuß immer am Boden steh
Und i glaub ausm Kopf kann man im Endeffekt
Net wirklich mehr ausaholn als drinnen steckt
Leben muss man lernen, langsam, Schritt für Schritt
Da kommen a paar feste Watschn mit
Du kummst net aus, da kannst rennen, wurscht wie weit
Und warten können muas ma, alles hat sei Zeit
[Refrain]
I bin a altmodischer Hund
Die klansten Dinge können mi am meisten frein
Das Leben is so bunt, es miassn die Augn nur offen bleibn
I bin a altmodischer Hund, Leut, die nur plappern
Sich nachn Wind drahn, mag i net
I seh zum Jammern kan Grund
Wann was net schnell und anfoch geht
I bin a altmodischer Hund
Die klansten Dinge können mi am meisten frein
Das Leben is so bunt, es miassn die Augn nur offen bleibn